Tenzonen

Troubadoure über die Liebe

Ein poetisches Streitgedicht über die Liebe,

angestoßen Mitte des 13. Jahrhunderts von 


Jacopo Mostacci

 

Letztens kramte ich müßig in meinem Wissen

Auf der Suche nach einem rechten Vergnügen

Wo ein Zweifel mir zu der Frage erblühte 

Die zu entscheiden, ich Euch nun senden möchte:

 

Die Leute behaupten, Liebe habe die Macht

Herzen zu nötigen, Liebe zu erzwingen. 

Aber mir mangelt ein Grund, dem zuzustimmen: 

Sah die Liebe doch keiner, und sieht sie auch nicht.

 

Leicht zu entdecken, ist jedoch die Verliebtheit

Wie sie - so scheint es - dem Wohlgefallen erwächst 

Deshalb sagen sie, es gebe sie – die Liebe. 

 

Mir sind andere Eigenschaften nicht bekannt

Was sie aber wirklich ist, höre ich von euch

Denn in dieser Frage sollt ihr mir entscheiden.

 

 

 


 

 

OBACHT! Offene Ateliers in Haidhausen

Vielen Dank für Euren Besuch

Neu war 2015: „Weißt Du, Lotti“ Briefe aus dem Jahr 1931 mit denen der wohlhabende Paul vom Lande die mondäne Berlinerin Charlotte erobern möchte.

Hinzu kamen interaktive Lesungen aus Hermanns Heften (2011, 2012 und 2013). Dabei ging es um Fotographien mit integrierten Texten zur widersprüchlichen Vielfalt der Welt.

Text und Bild, sie streiten
Und umschmeicheln sich
Worte deuteln,
Bilder produzieren sich.

In „Der Mond doziert und Venus trinkt ein Bier“ schließlich stehen Gedichte über Liebe im Vordergrund.


Das gesamte OBACHT!-Programm finden Sie hier.  



 

 

Feuerball

zur Explosion der (halb)privaten Antaris-Raumfähre Cygnus unmittelbar nach dem Start

Ein Licht in dunkler Nacht
Meuchelt alles um sich herum
Ein Licht in dunkler Nacht
Erhellt was es nicht tötet
Ein Licht in dunkler Nacht
Erhebt den fernen Betrachter
Ein Licht in dunkler Nacht ist es,
Das unseren Planeten nährt.

(Das Gedicht antwortet auf ein Gedicht von Hannah Buchholz zum gleichen Vorfall)


Interaktive Lesung aus Hermanns Heften

im Atelier von Franz Fusseder


 

 

Jobkiller: Die IT-Revolution frisst ihre Kinder

Gartner befürchtet soziale Unruhen

Das auf Informationstechnik spezialisierte Beratungsunternehmen Gartner überraschte im November 2013 auf seinem Symposion in Orlando, Florida, die Branche mit einen düsteren gesellschaftspolitischen und sozialen Prognosen. Das sonst extrem wirtschaftsfreundliche Unternehmen räumt ein, was alle schon wussten: IT ist ein Jobkiller. Neu ist aber laut Gartner, dass die Branchen kaum mehr neue Jobs schafft und zudem gut ausgebildete Wissensarbeiter von Arbeitslosigkeit bedroht sind. 

Wir wollten IT als Jobkiller

Kommentar für ZDnet anno 2003

Rationalisierung war immer schon das zentrale Argument für die Anschaffung eines Computers im Unternehmen. Von Anfang an galten Rechner daher als Jobkiller. Tatsächlich haben sie schon in den 60er und 70er Jahren Kohorten von Buchhaltern „freigesetzt“. Als hätte die SPD-Sozialexpertin Anke Fuchs, im symbolträchtigen Jahr 1984 die leeren Staatskassen von heute vorausgeahnt, forderte sie damals, dass Kollege Computer, wenn er den Arbeitnehmern Konkurrenz mache, künftig Sozialbeiträge zahlen müsse.



 

 

Ausstellung und Lesung: In der Welt irgendwie …

Poetische Textbilder in den Räumen der "Guten Tat"


 

 

Der Junge mit dem Fahrrad

eröffnete das Filmfest 2011

„Der Junge mit dem Fahrrad“ konnte zeigen, dass er zu Recht zum Eröffnungsfilm des Münchner Filmfests von 2011 gekürt wurde. Er kommt zwar ganz ohne Glamour daher, hat aber schon einen Preis in Cannes gewonnen – vielleicht auch, weil die weibliche Hauptrolle mit dem französichen Star Cécile de France, besetzt war. Der eigentliche Held dieses nüchternen Sozialmärchens aber bleibt der vom Vater ins Heim abgeschobene elfährige Cyril.  

 

 


 

Der wirklich eigene Weg von Georgia O'Keeffe

Retrospektive in der Hypo Kunsthalle München

In den USA gilt Georgia O’Keeffe (1887 bis 1986) als wegweisende Pionierin der modernen amerikanischer Malerei. Trotzdem hat es bis 2012 gedauert bis ihr in Deutschland eine umfassende Retrospektive gewidmet wurde. Mehr noch als die Bilder beeindruckt die Entschlossenheit dieser Künstlerin ihren ganz eigenen Weg zu gehen. 


Gerade die berühmten Landschaften und Blumenbilder gefallen mir nicht. Die Farblichkeit ist mir meist ebenso zu aufdringlich wie die „Nahaufnahmen“ der Blüten. Auch wenn ich anerkenne, dass sie vor allem mit letzterem Techniken der Werbefotografie vorwegnimmt. 


 

Text und Bild, sie streiten - und umschmeicheln sich

Ausstellung und Buchvorstellung

Bilder und Texte diskutieren über ein Leben, das Leben. Nicht immer sind sie sich einig. MIt diesem Thema eröffnete Hermann Gfaller die Kunst- und Textwerk Galerie im Münchner Westend.

Die Auseinandersetzung von Text und Bild findet in drei Formen statt:
- Buch: Vorstellung der neuen Reihe „Hermanns Hefte“. Darin schaut sich der Autor Hermann Gfaller unter dem Titel „In der Welt irgendwie“ in unserer Erlebniswirklichkeit um, und gibt ihre widersprüchliche Vielfalt in Wort und Bild wieder.

- Malerei: Während bei Fotografien Bild- und Textgeschichte miteinander konkurrieren, ringen in der informellen Malerei Text und Bild darum, wer im Vordergrund stehen soll

- Karteikarten: Der Gasteig hat seine Karteikarten zugunsten eines Online-Katalogs ausgemustert. Der Verlag hat einen der ausgemusterten Karteikästen erworben, der von Hermann Gfaller mit poetischem Bildern und Texten gestalteten Karteikarten gefüllt wurde. 

Kunst- und Textwerk Galerie,
München-Westend, Ligsalzstr. 11 


 

 

Kritische CeBIT-Beobachtungen

Auch digitale Wolken werfen Schatten

Erinnerung an 2011: Alle Welt hat die CeBIT bejubelt. Der Branche geht es gut und die Cloud hat sich als medienwirksames Thema ebenso bewährt wie die Tablet-Rechner. Sogar die Besucherzahlen habe sich verbessert und eine Trendwende gegen den Niedergang des Messewesens eingeleitet - heißt es. 

 


Digital Zen

Eine Begegnung von Jazz und Fluxus

Ist individuelle Selbstverwirklichung in einer zunehmend digitalisierten Welt noch möglich? Um sich dieser Frage zu widmen hat Cyrus Achouri Digital Zen gegründet, die sich einer möglichen Antwort in einem anhaltenden Prozess annähert.

Die Suche fand im Spannungsfeld eines weitgehend unsichtbaren Produktionsprozesses und der visualisierten Musik satt.

Zu sehen war die aktion 2 am 29. Januar 2011 im Interim, München-Laim. Weitere folgen.



 


 

Reise nach Istanbul

Tagebuch eines Abiturienten, August 1980

Das Bild der Türkei war Ende der 1970er geprägt durch fehlende politische Stabilität, ungelöste wirtschaftliche und soziale Probleme, Streiks und Terrorakte links- und rechtsextremer Gruppen.

Von keiner Ahnung getrübt planten Franz und ich eine Reise, die uns erst nach Istanbul, von dort ins griechische Alexandropolis und per Insel-Hopping nach Athen bringen sollte. Wir erreichten Istanbul am 27. August im Vorfeld des von der Nato und den USA unterstützten Militärputsches.


25. August: Gestern war miese Stimmung. Der Chef (mein Vater) neidete mir aus unerfindlichen Gründen die zweite Reise in diesem Jahr. (...) Die Chefin hatte im Café alle Hände voll zu tun. Beinahe hätte ich den Zug versäumt …

 


Forscher möchten etwas Besonderes sein

Studenten diskutieren über Fachgrenzen hinweg mit Forschern

Selten gibt sich die Wissenschaftsgemeinschaft so interdisziplinär, multikulturell und verantwortungsbewusst wie auf den jährlichen Symposien der International Max-Planck-Research-School (IMPRS). Diesmal widmeten sich die Wissenschaftler zudem intensiv ihrem schwierigen Verhältnis zur Öffentlichkeit.


Vom Ende des Journalismus als Beruf

Recherchieren Sie schon vogelfrei oder fürchten Sie noch Ihre Entlassung?

Das Internet ersetzt mehr und mehr die Zeitung. Immer öfter werden Redakteursstellen durch so genannte Content-Manager ersetzt, die Texte noch einstellen, aber nicht mehr recherchieren. Das brauchen sie auch nicht, weil diese Texte in einem schwunghaften Handel von irgendwoher bezogen oder einfach aus dem Netz geklaut werden. Welcher Verlag leistet sich da noch teure Journalisten?



Agenturen knabbern vom Kuchen der IT-Freiberufler

Teilmarktstudie von Lünendonk

Immer mehr Schichten von Service-Anbietern schieben sich zwischen externe IT-Spezialisten und die Anwender. Damit verdienen immer mehr Manager an Projekten, in die sie inhaltlich gar nicht involviert sind. Gleichzeitig treten die Auftraggeber auf die Kostenbremse, ein Druck den die Dienstleister weiterreichten, so dass es mit den bislang recht lukrativen Tagessätzen der freien IT-Spezialist bald vorbei sein könnte.

 


Vom Verlust der Utopie

Ungeduld und Enttäuschung in der bildenden Kunst

Utopien sind out. Selbst Künstlern sind sie inzwischen ausgesprochen verdächtig. Das hindert viele von Ihnen jedoch nicht daran, sich in dem weltweiten Projekt „Utopia Station“ mit dem Projekt für eine bessere Zukunft auseinander zu setzen. Im Sinne dieser Hoffnung machte das Wanderprojekt im November 2003 im Haus der Kunst Station – dort wo einst die Utopie einer faschistischen Volksgemeinschaft und ihrer Kunst beschworen wurde.


Der Reiz des Unfertigen

Die Skizzen von Johann Georg Dillis

Johann Georg Dillis lebt im Umbruch vom Absolutismus zum Bürgertum. Loyal dient er dem bayerischen Herrscherhaus, verkehrt seit frühester Jugend in den adeligen Kreisen Münchens. Als Kunstberater erwirbt er der jungen Monarchie eine repräsentative Gemäldesammlung, für sich jedoch skizziert der Künstler die Landschaften und Menschen, die er liebt – und immer wieder Wolken.

 


Ecce Homo

Heribert Spitzauer, ein Dachauer Maler

Vielen Dachauern gilt der Maler Heribert Spitzauer als einer, der sie immer wieder für die Verbrechen im nahe gelegenen Konzentrationslager an den Pranger stellt. Tatsächlich spielt der Holocaust eine wichtige Rolle im Werk des Künstlers. Dabei geht es ihm nicht um Anklage, sondern darum, beim Malen vor allem von Köpfen seine eigenen Abgründen auszumessen.

 


Pinakothek der Modene: Vier unter einem Dach

Ein Haus für Architektur, Design, Grafik und Kunst

Endlich* besitzt München ein repräsentatives Museum für Gegenwartskunst. Jahrzehntelang mussten Bayern ins Rheinland, nach Hamburg oder in die Schweiz fahren, wenn sie wissen wollten, was läuft. Heute rühmt sich der Freistaat eines der europaweit modernsten Konzepte, weil er vier Sammlungen in einer Pinakothek der Moderne, zusammenführt.



*Der Artikel erschien zur Eröffnung des Hauses im September 2002 in magazin [ku:]





weitere Inhalte:


Liebe und Leben lernen

von Hermann Gfaller

 

 


 

 

"Weißt Du, Lotti ..."

Rotationslesung in der Ligsalzstr. 13

Der Verlag Kunst- und Textwerk veranstaltet zum Tag der Münchner Buchhandlungen von 14 bis 19 Uhr in der Ligsalzstr. 13 eine Rotationslesung mit seinen Autoren, zu den ich mich zählen darf. 

Ich lese vor allem aus "Weißt Du, Lotti ...", den Briefen mit denen Paul anno 1931 um Charlotte wirbt. 

Und wenn die Zeit noch reicht, Liebesgedichte aus "Der Mond doziert und Venus trinkt ein Bier"

Auf meinem iPad können sich Interessierte zudem Bildgedichte aus Hermanns Heften "In der Welt irgendwie ..." anschauen. 







Hermanns Hefte 2013: In der Welt irgendwie

Am 16. März erschienen zum dritten Mal Hermanns Hefte.  Auseinandersetzungen zwischen Bildern und Texten über die Fährnisse des Lebens. Neu in dieser Ausgabe: Verdichtete Erlebnisse aus Zeiten, in denen der Autor noch nichts von der Existenz von Buchstaben wusste.


Text und Bild, sie streiten 

Und umschmeicheln sich.

Worte deuteln,

Farben produzieren sich.

 

 

Der unerfüllbare Traum von einem sicheren Hafen

Le Havre, bezaubernd traurig

Zwei Welten prallen in Aki Kaurismäkis  „Le Havre“ aufeinander: Untergegangene Moralvorstellungen trotzen hier unserer funktionalen Welt, in der betrügerische Finanzhaie finanziert und afrikanische Armutsflüchtlinge wie Schwerverbrecher gejagt werden. Der Regisseur ist sich bewusst, dass er in seinem „ohnehin unrealistischen“ Film keine Antworten geben kann. Stattdessen erzählt er ein verzweifeltes Märchen mit Happy End. 

leider nicht mehr in
Münchner Kinos


CeBIT 2012

2003 bis 2011

Das Motto für 2012 lautet: Managing Trust. Gemeint ist vor allem der Weg zu mehr Sicherheit und Vertrauen in wolkigen Zeiten. 
Doch was wollen uns die Veranstalter damit signalisieren, dass sie den Weltmeister der Rückwärtsläufer einladen?

CeBIT '11
-> Im Cloud-Schatten

CeBIT '10: 
-> ich war nicht da, sorry


CeBIT '09:
-> Grün zieht immer noch

CeBIT '08:
-> Das Konzept greift
-> IT: Von Öko bis Auto
-> Das neue Konzept

CeBIT '07:
-> Die Branche über die Messe
-> Fünf Gründe hinzufahren

–> Innovation oder Business-IT?
-> Strategien und Trends

CeBIT '06:
–> Branchentreff und Entertainment
-> Konvergenz als Megatrend

CeBIT '05:
–> Hightech und Lösungsszenarien
-> Unübersichtlicher Optimismus

CeBIT '04:
–> Absatz statt Innovationen
–> Trend-Interview von Meta-Group-Analyst Luis Praxmarer

CeBIT '03:
–> Sparen, Sparen, Investieren

–> Zur Schnäppchenjagd nach Hannover


Erinnerungen an die:


Ein verspäteter Nachruf:


Die Computerzeitung wurde 1970 als erste IT-Publikation Deutschlands gegründet und leider 2009 eingestellt.

Ich hatte das Privileg anno 2002 der Computerzeitung kurz als Chefredakteur zu dienen. Mit ein paar meiner Texte aus dieser Zeit möchte ich an die Computerzeitung erinnern und mich vor allem bei den damaligen Kollegen für die Zeit dort bedanken.

diese Woche:
In der Krise: Business as usual


Love, Sex aur Dhoka

Jeseits von Bollywood

Bei Love, Sex aur Dhoka (laut Regisssuer so viel wie Karma oder Dao, also etwa spiritueller Weg) handelt es sich um einen in der Moderne angekommener indischer Film, der Wirklichkeit und ihre mediale Vermittlung auf dem Halbkontinent reflektiert. Dabei geht es insbesondere um das doppelbödige Verhältnis gerade westlich erzogener Inder zwischen einer von Gandhi vorgegebenen Staatsideologie und seit Jahrausenden eingeübten Klassen/Kasten-Unterschieden.



Gegen ständige Rasterfahndung per Web

Alle Welt regt sich über Datenschnüffelei von Unternehmen und Behörden.  Gleichzeitig küren wir laut Zeit Google zum "Spion, den wir lieben“. Warum eigentlich verbietet keiner das Zusammenführen persönlicher Informationen zu namentlichen User-Profilen, zu Dossiers?

 


Mobile Körperscanner

... nicht nur zur Terrorfahndung

Ecce Homo

Heribert Spitzauer, ein Dachauer Maler

Vielen Dachauern gilt der Maler Heribert Spitzauer als einer, der sie immer wieder für die Verbrechen im nahe gelegenen Konzentrationslager an den Pranger stellt. Tatsächlich spielt der Holocaust eine wichtige Rolle im Werk des Künstlers. Dabei geht es ihm nicht um Anklage, sondern darum, seine eigenen Abgründen auszumessen.

 


Die Systems-Ära

und ihr Ende

Von 1969 bis 2008  hat die ITK-Messe Systems das Hight-Tech-Image Bayerns in die Welt getragen.

Discuss&Discover
–>Hat sie eine Zukunft?

Systems '08
–>Münchens künftiger ITK-Event
–>Das endgültige Aus

Systems '07:
–> Nicht tot zu kriegen

Systems '06:
–> bleibt eine Hängepartie
–> Viel Schatten

Systems '05:
–> Provinz oder Highlight
–> So geht's nicht weiter

Systems '04:
–> Mittelstand und Medien
–> gegen Hersteller-Events

Systems '03:
–> zu sich selbst gefunden

Systems '02:
–> Silberstreifen für Mutlose

Systems '01:
–> Nüchtern aus Verzweiflung


Hyderabad




Zu warm für die Jahreszeit

Januar 2008

Abwechslungsreif hat das neue Jahr begonnen. Museumsbesuche und Wanderungen an der nächtlichen Isar. Am englischen Garten fand sich ein japanisches Teehaus und die Statue des chinesischen Staatsphilosophen Kungfutse – und mehr.


Holunderblüte

Dokumentation von Volker Koepp über Kindern im ehemaligen Ostpreußen

Leute, ihr redet: Vergessen -
Es kommen die jungen Menschen,
ihr Lachen wie Büsche Holunders.
Leute, es möcht der Holunder
sterben
an eurer Vergesslichkeit.



Nach den Sterne greifen

März 2007


Nach den Sternen greifen –
Am besten,
vom eigenen Garten aus.

Da ist nachts
das Bett
nicht weit.


Porträt: Franz Fusseder

Ein Landschaftsmaler im Web-Zeitalter

Fusseder:  "In der Natur sitzen und malen ist das Allerschönste"